Berechne deinen Kalorienbedarf mit unserem Kalorienrechner

22.06.2023 12:30 – by suppligator.de

Ermittlung des KFA

×
Männer
×
Frauen
TätigkeitKalorien
Sitzende Tätigkeit100 kcal
Tätigkeit mit moderater Aktivität250 kcal
Tätigkeit mit hoher Aktivität400 kcal

Berechnung des Kalorienverbrauchs bei sportlichen Aktivitäten -> Kalorienrechner

 

Beispiel eines Kalorienverbrauchs:

Durchschnittlicher Verbrauch bei 83kg, 13% KFA: 2597 kcal

Verbrauch durch die berufliche Tätigkeit mit moderater Aktivität: 250 kcal

60 Minuten Radfahren bei normaler Geschwindigkeit: 512 kcal

Kalorienverbrauch: 3359 kcal

 

Wie kann ich meinen Kalorienverbrauch berechnen?

Um deinen Kalorienverbrauch zu berechnen, stehen dir verschiedene Methoden zur Verfügung, die wir uns im Folgenden gemeinsam einmal anschauen wollen, um dir einen groben Überblick zu verschaffen.

Eine der gängigsten Methoden, mit der für gewöhnlich alles beginnt, ist die Berechnung des Grundumsatzes. Dieser Wert gibt an, wie viele Kalorien dein Körper in Ruhe verbraucht, um seine lebenswichtigen Funktionen aufrechtzuerhalten. Eine häufig verwendete Formel zur Berechnung des Grundumsatzes ist die Harris-Benedict-Formel, die Geschlecht, Gewicht, Größe und Alter berücksichtigt.

  • Grundumsatz (Frauen) = 655 + (9,6 × Gewicht in kg) + (1,8 × Größe in cm) – (4,7 × Alter in Jahren)
  • Grundumsatz (Männer) = 66 + (13,7 × Gewicht in kg) + (5 × Größe in cm) – (6,8 × Alter in Jahren)

Beachte jedoch, dass der Grundumsatz nur die Energie für den Körper in Ruhe darstellt und nicht die Aktivitäten des täglichen Lebens einschließt. Um den Gesamtenergiebedarf zu berechnen, muss das Aktivitätslevel berücksichtigt werden. Dieser Faktor gibt an, wie aktiv du im Alltag und beim Sport bist. Es gibt verschiedene Skalen, wie zum Beispiel die MET-Skala (Metabolic Equivalent of Task), die Aktivitäten in Bezug auf den Kalorienverbrauch klassifiziert.

Die MET-Skala ist ein Maß für den Kalorienverbrauch während körperlicher Aktivitäten. Sie kategorisiert verschiedene Aktivitäten basierend auf dem relativen Energieverbrauch im Vergleich zur Ruhezeit. Die Skala verwendet den Ruhe-Stoffwechsel (1 MET) als Referenzwert.

Einige Beispiele für Aktivitäten und ihre MET-Werte sind:

  • Ruhezustand: 1 MET
  • Gehen mit langsamem Tempo: 2-3 METs
  • Radfahren mit mäßigem Tempo: 4-6 METs
  • Laufen oder Joggen: 7-12 METs
  • Intensives Training oder Sportarten wie Fußball oder Basketball: über 12 METs

Indem du die Dauer einer Aktivität mit dem entsprechenden MET-Wert multiplizierst, erhältst du eine Schätzung des Kalorienverbrauchs für diese Aktivität. Die MET-Skala bietet eine nützliche Möglichkeit, den Kalorienverbrauch verschiedener Aktivitäten zu vergleichen und bei der Berechnung des Gesamtenergiebedarfs zu berücksichtigen.

Eine weitere Form der Berechnung ist die sogenannte Miffin-St. Jeor-Formel – sie ist eine häufig verwendete Methode zur Berechnung des Leistungsumsatzes, also des Gesamtenergieverbrauchs einer Person. Diese Formel berücksichtigt das Geschlecht, das Alter, das Gewicht und die Größe einer Person. Im Vergleich zu anderen Formeln hat sie sich als genauer erwiesen.

  • Für Männer lautet die Formel: (10 * Gewicht in kg) + (6,25 * Größe in cm) – (5 * Alter in Jahren) + 5
  • Für Frauen lautet die Formel: (10 * Gewicht in kg) + (6,25 * Größe in cm) – (5 * Alter in Jahren) – 161

Nach Berechnung des Grundumsatzes wird ein individueller Aktivitätsfaktor hinzu multipliziert, der sich folgendermaßen zusammensetzt:

  • Aktivitätsfaktor bei ausschließlich sitzenden/liegenden Tätigkeiten: 1,2
  • Aktivitätsfaktor bei fast ausschließlich sitzenden Tätigkeiten mit nahezu keiner körperlichen Aktivität in der Freizeit: 1,3-1,5
  • Aktivitätsfaktor bei überwiegend sitzenden Tätigkeiten mit zeitweise stehender/gehender Aktivität: 1,6-1,7
  • Aktivitätsfaktor bei überwiegend gehender/stehender Aktivität: 1,8-1,9
  • Aktivitätsfaktor bei starker körperlicher Aktivität: 2,0-2,4 (z.B. Landwirte, Leistungssportler)

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die individuelle Fitness, das Körpergewicht und andere Faktoren den Kalorienverbrauch beeinflussen können. Die MET-Skala dient als grobe Richtlinie und kann als Ergänzung zur Berechnung des Gesamtenergiebedarfs verwendet werden.

Wie kommt der (Grund)Kalorienbedarf zustande?

Der Kalorienbedarf wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, die es zu berücksichtigen gilt. Einer der wichtigsten Faktoren ist das Alter. Mit zunehmendem Alter nimmt der Kalorienbedarf tendenziell ab, da der Stoffwechsel langsamer wird.

Das Geschlecht spielt ebenfalls eine Rolle. Männer haben in der Regel einen höheren Kalorienbedarf als Frauen, da sie im Durchschnitt mehr Muskelmasse und einen höheren Testosteronspiegel haben, was den Stoffwechsel ankurbelt.

Auch die Körpergröße und das Gewicht beeinflussen den Kalorienbedarf. Größere und schwerere Personen benötigen mehr Energie, um ihre Körperfunktionen aufrechtzuerhalten.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Muskelanteil. Muskelgewebe verbraucht mehr Kalorien als Fettgewebe, selbst im Ruhezustand. Daher haben Menschen mit einem höheren Muskelanteil einen erhöhten Grundumsatz und damit einen höheren Kalorienbedarf.

Indem du diese Faktoren berücksichtigst, kannst du deinen individuellen Kalorienbedarf genauer bestimmen und eine maßgeschneiderte Ernährungsstrategie entwickeln, die deinen Zielen entspricht.

Welches Kaloriendefizit ist zum Abnehmen mindestens notwendig?

Ein Kaloriendefizit ist die Grundlage für einen erfolgreichen Gewichtsverlust. Es entsteht, wenn du weniger Kalorien zu dir nimmst, als du verbrauchst. Durch dieses Defizit wird der Körper gezwungen, gespeicherte Fettreserven zur Energiegewinnung zu nutzen.

Ein gesundes und nachhaltiges Kaloriendefizit liegt in der Regel zwischen 500 und 1000 Kalorien pro Tag. Dadurch kannst du etwa 0,5 bis 1 Kilogramm Körperfett pro Woche verlieren. Es ist jedoch wichtig, das Defizit nicht zu extrem zu gestalten, da eine zu drastische Reduktion der Kalorienzufuhr zu Mangelerscheinungen und einem verlangsamten Stoffwechsel führen kann.

Unser Körper ist nämlich, rein evolutionär bedingt, noch nicht unbedingt in der Gegenwart angekommen. Hungerst du deinen Körper zu stark aus, wird dieser in einen notfallbedingten Energiesparmodus wechseln, um sämtliche Reserven so langsam wie möglich aufzubrauchen und im Gegenzug so viel davon zu speichern, wie nur möglich – insbesondere Fettreserven.

Es ist ratsam, das Kaloriendefizit durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität zu erreichen. Nutze am besten unseren Kalorienrechner, um deinen Kalorienbedarf akkurat zu ermitteln und dann ein passendes Defizit festzulegen.

Welchen Kalorienbedarf hat eine Frau?

Der Kalorienbedarf einer Frau variiert je nach individuellen Faktoren wie Alter, Größe, Gewicht und Aktivitätslevel. Als grober Anhaltspunkt kann der durchschnittliche Kalorienbedarf einer erwachsenen Frau zwischen 1500 und 2500 Kalorien pro Tag liegen.

Welchen Kalorienbedarf hat ein Mann?

Auch der Kalorienbedarf eines Mannes hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Alter, Größe, Gewicht und Aktivitätslevel. Der durchschnittliche Kalorienbedarf eines erwachsenen Mannes kann zwischen 2000 und 3000 Kalorien pro Tag liegen.

Was besagt der Body Mass Index (BMI)?

Der Body Mass Index (BMI) ist eine gängige Methode zur Beurteilung des Körpergewichts in Relation zur Körpergröße. Er bietet eine grobe Einschätzung, ob eine Person unter-, normal- oder übergewichtig ist. Der BMI wird berechnet, indem das Gewicht einer Person in Kilogramm durch das Quadrat ihrer Körpergröße in Metern geteilt wird.

Die Interpretation der BMI-Werte kann wie folgt erfolgen:

  • BMI unter 18,5: Untergewicht
  • BMI 18,5 bis 24,9: Normalgewicht
  • BMI 25 bis 29,9: Übergewicht
  • BMI über 30: Adipositas (Fettleibigkeit)

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der BMI nur eine grobe Einschätzung liefert und keine genauen Informationen über die Körperzusammensetzung oder die individuelle Gesundheit einer Person gibt. Muskelmasse und Körperbau werden beim BMI nämlich nicht berücksichtigt.

Trotzdem kann der BMI als Ausgangspunkt dienen, um ein Bewusstsein für das Körpergewicht und mögliche Gesundheitsrisiken zu schaffen. Bei Bedarf kann eine detailliertere Analyse der Körperzusammensetzung durchgeführt werden, um genauere Informationen zu erhalten.

Es ist allerdings ratsam, den BMI lediglich als eine von mehreren Messungen zu betrachten und andere Faktoren wie Körperzusammensetzung, individuelle Gesundheitsziele und Lebensstilfaktoren in Betracht zu ziehen, um eine umfassendere Bewertung deiner Gesundheit zu erhalten.